Logo der Universität Wien

Erweiterungscurriculum „Naturwissenschaftliches Denken": Allgemeine Beschreibung und Ziele

Erweiterungscurricula räumen Studierenden vieler Fächer zusätzliche Freiheiten ein, ihr Studium individuell zu gestalten.

Außer zur Vertiefung und Verbreiterung der Lehrinhalte des von dir gewählten Studiums kannst du dich auf diese Freiheit einlassen, um dich auch mit gänzlich anderen Themen zu befassen und einem besonderen persönlichen Interesse nachzugehen. Dadurch kann sich dein Blick auf dein eigenes Fach schärfen und du kannst  Kompetenzen erwerben, die deine Fähigkeit fördern, interdisziplinäre Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.

In unserem EC erwirbst du Einblicke in gemeinsame methodische Ansätze der Naturwissenschaften, ihre Vielfalt und in die wissenschaftliche Forschung. An Hand von ausgewählten Beispielen kannst du elementares Wissen in Gebieten des öffentlichen Diskurses exemplarisch aufbauen, wie z. B. Quanten, Evolution, Relativität, Genetik, Kernforschung, Biophysik. Wert wird dabei auf verständliche Erklärungen gelegt, wir richten uns ausdrücklich auch an Studierende, die geringe einschlägige Voraussetzungen und Erfahrungen, aber lebhaftes Interesse an Naturwissenschaft mitbringen. Erkenntnistheoretische Aspekte und die Wechselwirkungen von Naturwissenschaft und Gesellschaft runden das Angebot ab.

Alle drei Lehrveranstaltungen (je 5 ECTS), die du aus dem Angebot wählst, haben auch aktivierende und vertiefende Teile (PR, UE, SE) sowie ein Ergänzungsthema zum selbständig Erarbeiten. Dadurch kannst du das EC in einem Semester abschließen, wenn du das möchstest, wobei alle LV an den Montagen und Dienstagen des Semesters nach 16 Uhr stattfinden.

Du erwirbst entsprechend dem zugrundeliegenden Lehr/Lernkonzept Kompetenzen im Zusammenhang mit der eingehenden Befassung mit Naturwissenschaft, siehe Qualifikationsprofil.

Bemerkung: Ein damit verwandtes EC 'Wissenschaft-Technik-Gesellschaft' folgt einem anderen Konzept. Es stellt die Wissenschaftsforschung in den Mittelpunkt, also Wechselwirkungen von Wissenschaft(en) und Gesellschaft. Dort geht es darum, Verständnis für die gestaltende Kraft von Wissenschaft und Technik in unserer heutigen Gesellschaft zu entwickeln, aber auch zu analysieren, wie die kontemporäre Wissenschaft durch gesellschaftliche Strukturen und die damit verbundenen Werte und Erwartungen geformt wird.

Erweiterungscurricula an der Universität Wien

Die Universität Wien führte mit Studienjahr 2008/09 Erweiterungscurricula ein, um Bachelor-Studierenden vieler Fächer eine zusätzliche Freiheit einzuräumen, ihr Studium individuell zu gestalten.

Schwerpunkte im Bereich der Bachelorstudien: ... Die fachliche Breite der Universität Wien soll den Studierenden vielfältige Studienmöglichkeiten eröffnen, wodurch auch ganz neue Profilierungschancen im Hinblick auf Berufsmöglichkeiten entstehen. Ein zentrales Mittel zur Sicherstellung einer breiten Grundausbildung im Bachelor und der Förderung von vertikaler Mobilität sind Erweiterungscurricula (ECs). Die Universität Wien bietet etwa 120 Erweiterungscurricula an, die als Module innerhalb des Bachelorstudiums verankert sind. Neben der Kompetenzerweiterung und der Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen haben diese Module zunehmend auch eine „Brückenfunktion“ zu fachlich nicht unmittelbar anschließenden Masterstudien."

(siehe Entwicklungsplan 2025, Studieren, Seite 35 an prominenter Stelle)

Allgemeine Informationen zu den Erweiterungscurricula für dein Studienfach findest du in deinem Studienservicecenter, sowie auf der Informationsseite Erweiterungscurricula der Universität Wien (in Vorbereitung).

Erweiterungscurriculum Naturwissenschaftliches Denken
Universität Wien
http://ec-nwdenken.univie.ac.at/
E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0